Historie
Der erstmals im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnte „Hof Schockemöhle“ gehört heute der Reitsportlegende Alwin Schockemöhle, dem Olympiasieger von 1960 mit Ferdl in der Mannschaftswertung und 1976 mit Warwick Rex in der Einzelwertung. Alwin Schockemöhle war mehrmaliger Europameister, Derbysieger, Triumphator im Großen Preis von Aachen und stieg für Deutschland beim Preis der Nationen 50 Mal in den Sattel.
Auf dem Hof von Alwin Schockemöhle haben viele international höchst erfolgreiche Turnierreiter ihre Ausbildung erfahren. Hier liegen die Wurzeln der großen Erfolge von Gerd Wiltfang, Franke Sloothaak und Ulrich Kirchhoff, die allesamt Gold bei Welt- und Europameisterschaften sowie Olympischen Spielen gewannen – aber auch von Thomas Frühmann, Emil Hendrix, Johan Heins oder Nancy Southern.
Seit 1980 wurde der „Hof Schockemöhle“ überwiegend als Traberzuchtstätte genutzt. Spitzentraber von Weltrang und zahlreiche Derbysieger stammen von hier. Durch Alwin Schockemöhles Tochter Vanessa ist die Zucht und Ausbildung von Warmblutpferden für den Springsport jetzt auf den Hof zurückgekehrt.

